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Fallschutz


Welches Material ist ideal als Fallschutz auf einem Spielplatz oder Sportplatz im Freien?

 

Auf einem Kinderspielplatz geht es mitunter ziemlich turbulent zu. Gut, wenn schlimme Verletzungen durch die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen erst gar nicht passieren können. Der richtige Fallschutzbelag auf dem Spielplatz ist dabei sehr wichtig. Die Sicherheit von Kindern hat auf einem öffentlichen Spielplatz also höchste Priorität. 

Ergänzend zur EN 1176, welche die Anforderungen an Spielplatzgeräte regelt, befasst sich die Norm EN 1177 explizit mit der Beschaffenheit von Spielplatzböden. Diese Vorschrift schreibt Fallschutzbeläge auf Spielplätzen vor – je nach Größe der Spielgeräte kann die Fallhöhe variieren – und liefert damit eine rechtliche Grundlage für Spielplatzböden. Der planende Landschaftsarchitekt kann zwischen zahlreichen Produkten und Ausführungsvarianten wählen – neben herkömmlichem Rasen lassen sich auch Rindenmulch, Sand, Holzhackschnitzel, stoßdämpfende Gummimatten oder ein fugenlos installierter Kunststoff-Fallschutzbelag aus EPDM einsetzen. Darüber hinaus kann auch eine Kunstrasen-Oberfläche in Erwägung gezogen werden.

Fallschutz für Spielgeräte
Punkt 4.2.2.2 der EN1176 verlangt, dass unter allen Spielgeräten eine stoßdämpfende Oberflächenbeschichtung über die gesamte im Datenblatt angegebene Aufprallfläche vorhanden sein muss. Bis zu 1.000 mm ist dies in der Norm EN1176 als Rasen angegeben; über 1.000 mm maximaler Fallhöhe, ist dies ein Fallschutz aus natürlichen oder künstlichen Materialien (siehe weiter unten).

Fallschutz für Sportgeräte
Punkt 4.3.14.3.2 der EN16630:2016 schreibt den Bewegungsbereich von Fitnessgeräten mit einer freien Fallhöhe von mehr als 1000 mm vor und/oder Geräte, die die erzwungene Bewegung des Benutzers verursachen, müssen eine stoßabsorbierende Bodenoberfläche aufweisen. Bis 1500 mm ist die in der Norm angegebene Abdeckung Rasen; nach 1500 mm maximaler Fallhöhe ist dies ein Fallschutz aus natürlichen oder künstlichen Materialien (siehe weiter unten).

Natürliche Fallschutzmaterialien: Sand, Kies, Hackschnitzel und Rindenmulch
Dieses Schüttgut muss in relativ kurzen Intervallen aufgelockert, gesiebt und nachgefüllt werden – besonders für intensiv genutzte Bodenbereiche wie den Auslauf einer Rutsche oder die Bereiche unter den Sitzen einer Wippe. Sand, Kies, Hackschnitzel und Rindenmulch müssen zudem regelmäßig einer Tiefenreinigung unterzogen werden, um Kinder vor Hundekot und weggeworfenem Müll zu schützen. Auch verlieren oder mindern Fallschutzböden aus Schüttgut ihre stoßdämpfende Wirkung bei Feuchtigkeit.

Künstliche Fallschutzmaterialien: stoßdämpfende Gummimatten oder ein fugenlos installierter Kunststoff-Fallschutzbelag aus EPDM, sowie Kunstrasen.

Fallschutzbestimmungen Spielgeräte

EN1176

Fallschutzbestimmungen Sportgeräte

EN16630

Katalog Fallschutzplatten

Kraiburg