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Sozial-ökologische Verantwortung zu tragen ist uns wichtig!

 

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“. 
Dieser Satz stammt von dem französischen Dramatiker und Schauspieler Jean-Baptiste Poquelin, den die ganze Welt nur als „Moliére“ kennt. 

Seit 1996 und in den folgenden Jahren haben wir das Unternehmen immer wieder und in vielfältiger Hinsicht auf den Prüfstand gestellt und zertifizieren lassen. 

 

FSC® -100% (Seit 2006)

Alle zwei Sekunden verschwindet auf unserem Planeten eine Waldfläche so groß wie ein Fußballplatz. Dem entgegenzuwirken sehen wir als Auftrag unseres Unternehmens.
Mit dem FSC® 100% werden Hölzer gekennzeichnet, die ausschließlich aus einer FSC®-zertifizierten Waldwirtschaft stammen. Neben vielen anderen Kriterien geht es auch um die langfristige Erhaltung und Vergrößerung des sozialen und ökonomischen Wohlergehens der lokalen Bevölkerung und um die Erhaltung oder Vermehrung von Wäldern mit hohem Schutzwert.
Es werden ökologische, soziale und ökonomische Gesichtspunkte gleichermaßen berücksichtigt.

CO2-Neutralisierung (seit 2007) 

Es ist das Bestreben von euroform w so energiesparend wie nur irgendwie möglich zu produzieren. Dabei werden die CO2 Emissionen auf ein Minimum reduziert. Dies bezieht sich sowohl auf die Produktion als auch auf die Transportwege und die Montage vor Ort.
Es ist das Ziel von euroform w auch in Zukunft intensiv und mit Nachdruck an der Senkung von CO2 Emissionen zu arbeiten. Damit die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird. Euroform w möchte also mit seinen Produkten den größtmöglichen Nutzen für die Gemeinschaft bieten. Und dabei gleichzeitig den Ausstoß von CO2 so gering wie nur irgendwie möglich halten. 

CO2-neutral – das ist gelungen

Euroform w hat seit 2008 
32 Hektar brachliegendes Land aufgeforstet
Das entspricht rund 35.000 Bäumen.  
Ein Beispiel: 
2018 produzierte das Unternehmen euroform w 258 Tonnen CO2. Dies betrifft alle direkten und indirekten Emissionen. 
Ein Vergleich: 
ein einzelner Bürger produziert jährlich im Schnitt 
•    in Deutschland 11 Tonnen CO2
•    in Österreich 9,5 Tonnen CO2
•    in Italien 7,7 Tonnen CO2

CO2 Tropical Mix Reforestation

Einen klima- und umweltfreundlichen Geschäftsbetrieb erreicht man durch einen Ausgleich zu den verursachten Treibhausgasemissionen. Euroform w investiert in CO2-Zertifikate. Diese Investitionen fließen in unserem Fall konkret in die Wiederaufforstung mit einheimischem Mischwald in Panama gemäß dem Tropical Mix Reforestation Standard.
Durch unser Projekt in Mittelamerika wird nicht nur CO2 gebunden, sondern es werden auch vor Ort lokal Arbeitsplätze geschaffen und die Biodiversität erhöht. Zerstörte Waldflächen, die später für extensive Viehzucht genutzt wurden, werden mit überwiegend einheimischen Baumarten aufgeforstet und schrittweise in Mischwälder umgewandelt. Das Projekt sieht eine nachhaltige Holzproduktion und den Kakaoanbau vor, schützt die Biodiversität und stellt ein gesundes Waldökosystem wieder her.  

Ökologischer Fußabdruck 

Der ökologische Fußabdruck ist eines der spannendsten Themen unserer Zeit. Die Frage, was ein ökologischer Fußabdruck ist, wurde klar definiert: „Wie viel biologische Kapazität des Planeten wird von einer gegebenen menschlichen Aktivität oder Bevölkerungsgruppe in Anspruch genommen?“
Jeder Mensch hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Auch wenn er nur ganz still daheim auf der Couch liegt. Wird der Mensch aktiv, beginnt er gar damit, etwas zu produzieren und das Produkt zu vertreiben, wird der ökologische Fußabdruck durch die Inanspruchnahme von Ressourcen unserer Erde größer. 
„footprint consult“ ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Wien. Mit dieser „Unternehmens- und Unterlassungsberatung“ hat euroform w eine Analyse des Unternehmens durchgeführt und so den genauen ökologischen Fußabdruck ermittelt. 

Analyse Fußabdruck euroform w

Euroform hat einen Fußabdruck auf dieser Erde. Und dieser Abdruck ist vergleichbar, er lässt sich mit anderen Fußabdrücken in eine Relation setzen. 
Euroform w produziert beispielsweise die 3-Sitzer-Bank „Ambiente“. 
Gestell in Metall, feuerverzinkt und pulverbeschichtet und Sitzauflage in FSC®-100% zertifiziertem Hartholz. 
Der jährliche Fußabdruck den die Sitzbank „Ambiente“ nun hinterlässt, entspricht dem jährlichen Fußabdruck von 
•    einem halben Kilogramm Rindfleisch 
•    drei Kilogramm Papier
•    einer Reise von einhundert Kilometern in einem Mittelklassewagen 
•    einer Bahnreise über 800 Kilometer

 

Gemeinwohlökonomie 

Gemeinwohl Ökonomie ist eine Bewegung, die 2010 in Österreich entstand und sich seitdem rasant auch in Deutschland, der Schweiz, in Italien und Spanien, in den Benelux-Staaten, in Großbritannien, Skandinavien und in den osteuropäischen Ländern verbreitet. Inzwischen ist die Bewegung heute in über zwanzig Staaten in Europa, Lateinamerika und Afrika aktiv.
Als Gemeinwohl Ökonomie wird ein Wirtschaftssystem bezeichnet, das auf Werten aufgebaut ist, die das Gemeinwohl fördern. Die Initiative versteht sich als Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. 
Ziel der Gemeinwohl Ökonomie ist es, ein gutes Leben zu ermöglichen:
•    Hier und anderswo
•    Jetzt und in Zukunft 
•    Für Mensch, Tier und Natur
Verschiedene Rechtsformen und humane Betriebsgrößen sind eine Basis für innovative Lösungen, die sich in der Folge auch positiv auf das Gemeinwohl auswirken.

Pionierunternehmen

Euroform w gehört zu den Pionierunternehmen dieser Initiative. Und bereits über 500 Unternehmen haben sich diesem Gedanken angeschlossen.  
Helmuth Lind, der Vorsitzende der Sparda Bank in München sagt: „Die Orientierung am Gemeinwohl ist für mich das wichtigste Fundament der Zukunft und damit auch jeder künftigen Produktivitätssteigerung“. 
Christian Felber, Autor des Buches „Gemeinwohl Ökonomie“ und Mitinitiator der Gemeinwohl Ökonomie schreibt: „Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen – auf Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Und Gemeinwohl-Ökonomie ist einerseits eine vollethische Marktwirtschaft und zum anderen eine wirklich liberale Marktwirtschaft. Unser jetziges Wirtschaftssystem steht Kopf. Das Geld ist zum Selbstzweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: Ein gutes Leben für uns alle“. 

EXC2

Seit dem 01.07.2014 verpflichtet die europäische Bauproduktenverordnung in Verbindung mit der harmonisierten Norm DIN EN 1090-1, diese Bauprodukte mit CE-Kennzeichnung auf den europäischen Markt zu bringen.
Die wesentliche Voraussetzung für die Zertifizierung und Überwachung der werkseigenen Produktionskontrolle ist ein eingerichtetes, funktionierendes und schriftlich dokumentiertes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN 1090-1.
Der Umfang der Anforderungen an die werkseigene Produktionskontrolle ist abhängig von der Ausführungsklasse (EXC), in der die Bauteile und Bausätze hergestellt werden.
Hierbei sind in den Anwendungsnormen für Stahltragwerke nach DIN EN 1090-2 und für Aluminiumtragwerke nach DIN EN 1090-3 vier Ausführungsklassen EXC 1 (vorwiegend ruhend beanspruchte Bauteile, geringe Versagensfolgen) bis EXC 4 (Bauteile mit extremen Versagensfolgen für Menschen und Umwelt) festgelegt.

Bernhard Winkler, aus der Unternehmensleitung von euroform w ist überzeugt: „Das Gemeinwohl wird künftig der Gradmesser für das Handeln eines Unternehmens sein. Die Zeiten, in der Gewinnmaximierung und Zuwächse in der Produktivität die alleinigen Indikatoren für den Erfolg gewesen sind, gehören der Vergangenheit an. Und je eher das vor allem die Allgemein-Wirtschaft begreift, umso schneller kommen wir zu einem verantwortungsvoll besseren Leben.“ 

 

 

Qualitätsmanagement (seit 1996) 

ISO 9001 ist die bedeutendste Norm für ein Qualitätsmanagement. Dabei werden verschiedene verpflichtende Vorgaben für Qualitätsstandards herangezogen, um eine Bewertung und in der Folge die Erfüllung der Normvorgaben erreichen zu können. Eine wesentliche Rolle spielen Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung und Qualitätsgewinn.

Umweltmanagement (seit 2003)

ISO 14001 legt Anforderungen für ein Umweltmanagementsystem fest, die international anerkannt sind. Dabei geht es darum, klare Ziele zu definieren, zu formulieren und zu erreichen. Fortführender Schwerpunkt der Norm ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Umgang mit einem sinnvollen Umweltmanagement von Produzenten und Dienstleistern. 

Sicherheitsmanagement

ISO 45001 ist ein internationaler Standard für ein wirksames und effektives Arbeitsschutzmanagementsystem. Dabei geht es um die Umsetzung von Rechtsvorschriften im allgemeinen und die direkte Anwendung innerhalb eines bestimmten Unternehmens. Zunächst werden Risiken und Chancen analysiert und bewertet. Aus dieser Bewertung entstehen die Ziele des Managements und dann die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen. Sowohl in materieller Hinsicht als auch bei der Kompetenz und dem Bewusstsein der Mitarbeiter.